Workshop «Die Blaue Flora» am 20.09.2025 im Waldgarten

Angeleitet durch die Phytologin Claudia Fröhlich (Kraut & Fröhlich) und den Fotografen und bildenden Künstler Robert Schlotter (Waldgarten Thüringen) nähern wir uns der Umgebung und der ortsspezifischen Flora im Waldgarten.

Claudia Fröhlich führt durch die Pflanzenwelt und lädt ein, die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen und ihre Vielfalt zu entdecken. Wir erfahren Nützliches über essbare Wildkräuter und lernen sie zu bestimmen.
Robert Schlotter vermittelt die Grundlagen der Cyanotypie. Auf den Spuren der Botanikerin Anna Atkins erstellen wir schließlich gemeinsam Cyanotypie-Fotogramme. Es entstehen einzigartige, strahlend blaue Bilder, welche die Pflanzenwelt auf ihre ganz besondere Art festhalten. Alle Teilnehmenden werden am Ende des Workshops ihr eigenes Unikat in den Händen halten können.

Unsere Veranstaltung ist Teil des offiziellen Programms der Deutschen Waldtage 2025.

Hier erfahren Sie mehr:
Die Blaue Flora – Wildkräuterspaziergang und Cyanotypieworkshop

Im Interview mit der Stiftung Baukultur Thüringen

Robert Schlotter im Interview mit Stephan Jung / Stiftung Baukultur - Projekt woodland
Robert Schlotter im Interview mit Stephan Jung / Stiftung Baukultur - Projekt woodland
© Stephan Jung / Stiftung Baukultur Thüringen

In Zusammenhang mit dem Projekt Woodland besuchten mich Jessica Christoph und Stephan Jung von der Stiftung Baukultur Thüringen im Waldgarten. Stephan Jung führte ein Interview mit mir, welches auf der Projektseite der Stiftung Baukultur zu sehen ist. www.baukultur-thueringen.de/woodland/

“Wenn vom Bauen mit Holz die Rede ist, einem an sich unschuldigen Material, dann ist von einem neuen Gesellschaftsmodell die Rede, vom Aufbruch in eine technologisch, ökologisch, sozial und ästhetisch verwandelte Gesellschaft.
Bauen und Wohnen werden anders sein müssen und das Holz, der Holzbau ist eine der wichtigen Linien in diese neue Zukunft. Wir stehen – erneut – an einem Wendepunkt des Bauens. Konrad Wachsmann hatte einst in der Industrialisierung des Bauens einen solchen Wendepunkt erkannt. Heute stehen wir an der Schwelle einer neuen Epoche, die neuen Paradigmen folgen muss. Diese sind zweifellos formuliert durch die digitale und die ökologische Revolution.” – Stiftung Baukultur Thüringen

Eine Beschreibung des Begriffes Woodland findet sich auf der englischsprachigen Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Woodland

Maronen

Maronen-Pflanzung
Maronen-Pflanzung

Im November bin ich nun nach einigen anderen Arbeiten dazu gekommen, die ersten zehn Maronen für einen Niederwaldbereich zu pflanzen. Im Frühjahr sollen dann noch weitere Exemplare hinzukommen.

Getrieben vom Borkenkäfer

Fichtenbestand gefällt

Getrieben vom Borkenkäfer haben wir inzwischen etwa die Hälfte unseres Fichtenbestandes entfernen müssen. Die übrigen noch stehenden Bäume werden in spätestens einem Jahr folgen.

Inzwischen sind die ersten Rückearbeiten abgeschlossen und die auf Länge gesägten Stämme im Wald aufgebaut und für die Abholung vorbereitet. Ein maßgeblicher Teil des Brennholz ist bereits abtransportiert. Auf mindesten zehn Jahre ist das warme Haus gesichert!

Auf der freigewordenen Fläche sollen alsbald Maronen, Vogelkirschen, Wildbirnen, Wildäpfel, Eichen und Eschen gepflanzt werden.

Waldgarten im Interview

Interview Robert Schlotter
Interview Robert Schlotter

Conny Winkler von der TLZ interviewte mich zu meiner Waldgarten-Initiative, meiner Motivation, meinen Vorhaben. Heute erschien das Interview in der Thüringer Allgemeinen, der Thüringischen Landeszeitung und der Ostthüringer Zeitung.

Wegebau mit Totholzhecke

Totholzhecke
Totholzhecke

Nun habe ich den schon im April begonnenen Wegebau fortgeführt. Im nächsten Gang wird dann wieder Erdreich mit dem Bagger aufgefüllt und auf Niveau gebracht.
Unterhalb der Rutschsicherung befindet sich entlang des entstehenden Weges ein Streifen aus Totholz. Diese Totholzhecke wird dann bei weiteren Forstaktionen immer weiter bestückt werden.

Im oberen Bereich einer früheren Mure habe ich außerdem Terrassen ausgebaut, um den Hang vor weiteren Erdrutschen zu sichern. Im Herbst oder Frühjahr sollen diese Terrassen dann mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt werden.

Vorbereitungen für einen Maronen-Niederwald

Am Waldrand habe ich einige Pappeln gefällt, welche inzwischen zu groß geworden und teils auch vom Borkenkäfer befallen waren. Die Stämme dienen später als Brennmaterial, Kronenäste bleiben vor Ort und werden als Material für Totholzhecken und zur weiteren Terrassierung verwendet.

Der gesamte Bereich wird später als kleiner Maronen-Niederwald aufgeforstet. Ein flacher Wald an dieser Stelle wirkt sich günstig hinsichtlich des Lichtprofils für die dahinter liegenden Obstbäume aus. Die dicht gepflanzten Maronen werden dann, bevor sie zu  groß sind sukzessive als Staken geerntet. Maronen können gut auf Stock oder Kopf gesetzt werden und treiben dann in der Regel wieder aus.

Wegebau

Wegbau - Waldgarten Thueringen
Wegbau - Waldgarten Thueringen

Schon länger wollte ich einen alten Weg am unteren Waldrand reaktivieren und besser ausbauen. Einige tote Fichten hatte ich bereits im Herbst herausgesägt und die Stämme auf Format gebracht. Nun hatte ich etwas Zeit übrig und habe mit den Arbeiten am Weg begonnen.
Im oberen Bereich sollen die Stämme später aufgeschüttetes Erdreich vor dem Abrutschen hindern. Unterhalb des Weges soll eine weitere Pfahlreihe angelegt werden, welche später mit Totholz aufgefüllt und Stück für Stück eine umfangreiche Totholzhecke bilden wird.

Ausbildung zum Landschaftsobstbauern

Meine Ausbildung zum Zertifizierten Landschaftsobstbauern bei Josef Weimer hat begonnen. Die Seminare finden am MainÄppelhaus Lohrberg in Frankfurt Main statt.
In der ersten Runde haben wir geschichtliches zum Obstbau, zur Systematik des Baumes und zum Erziehungsschnitt erfahren. In kleineren Gruppen haben wir schließlich das gelernte in die Tat umgesetzt und den Erziehungsschnitt an einigen fünf-jährigen Bäumen vollzogen. Sehr spannend!

Verlängerung der Waldpfade

Weg — Waldgarten Thüringen
Weg — Waldgarten Thüringen

Die kleinen Wege, welche ich bereits etwas ausgebaut hatte, wurden auf das Grünland hin als schmale Terrassen verlängert. Das Laufen am Hang kostet Kraft und kleine feste Wege sind unerlässlich. Durch aufgehäuftes Reißig als Grundlage der Terrassen, wird außerdem der Lebensraum für Insekten und Kleinsäuger erweitert.

Die Basis aller Wege bilden Wildpfade vor allem von Rehen. Die Tier haben häufig schon die gängigsten Wege ausfindig gemacht und bau nur noch aus.

Einige auf das Grünland hinausgewachsene Ahorn- und Pappelbäumchen werden als “Zwischenpflanzungen” mit aufgezogen und später, bei zu starker Konkurrenz den Haupt- bzw. Zukunftsbäumen gegenüber, sukzessive als weiteres Baumaterial für die Terrassen verwertet. Gleichzeit stellen andere junge Bäume eine Ablenkung für Verbiss und Fege durch Rehe dar. Für jeden ist etwas dabei

Weg — Waldgarten Thüringen
Weg — Waldgarten Thüringen

Herbstpflanzung 2017

Herbstpflanzung 2017 — Waldgarten Thüringen
Herbstpflanzung 2017 — Waldgarten Thüringen

Die ersten 20 Bäume sind im Boden! Während der Herbstpflanzung 2017 wurden Marone, Walnuss, Speierling, Kornelkirsche, Apfel, Wildapfel und Wildbirne als Grundlage des zukünftigen Waldgartens gepflanzt. In der oberen Lage des Geländes gesteckte Weiden sollen später als Windschutz für die Hauptbäume dienen.