Die Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) ist als winterhartes Pioniergehölz extrem anpassungsfähig an Böden und stärkt über ihr Laub die Humusschicht. Sie liefert eine reiche Ernte an kupferrot reifenden, süßen Früchten. Sie bieten einen hohen Ertrag an Vitaminen für die Selbstversorgung und locken Vögel an. Zweitens sorgt die dichte, filigrane Verzweigung für exzellenten Windschutz und reguliert das Mikroklima. Das schützt empfindliche Nachbarkeiten vor dem Austrocknen. Die überreiche, frühe Blüte der Kupfer-Felsenbirne zieht unzählige Wildbienen und Nützlinge an. Das erhöht die Bestäubungswahrscheinlichkeit im gesamten Garten und hält Schädlinge im Zaum. Durch ihr lichte Belaubung fügt sie sich perfekt in den vertikalen Schichtaufbau des Waldgartens ein.
Gemeine Felsenbirne
Die Felsenbirne (Amelanchier rotundifolia) vereint als robustes, pflegeleichtes Gehölz ökologischen Nutzen mit hohem Ertrag auf engstem Raum. Durch ihre tiefe Verwurzelung schließt sie Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten auf und stellt sie über den herbstlichen Laubfall der umliegenden Vegetation als wertvollen Humus bereit.
Sie liefert einen hohen Ertrag an süßen, heidelbeerartigen Beeren, welche sich vielseitig verarbeiten lassen. Das Gehölz dient als elementare Bienenweide im Frühjahr und als Vogelschutzhecke im Rest des Jahres, was nützliche Räuber anlockt und Schädlinge natürlich reguliert. Außerdem fungiert sie als perfektes Element im vertikalen Schichtaufbau. Sie spendet empfindlichen Unterpflanzungen lichten Schatten und dient als Windschutz für verschiedene Mikroklimata.