Die Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum), auch Wilde Johannisbeere genannt, ist ein robuster, heimischer Strauch und fügt sie sich perfekt in nachhaltige, geschichtete Ökosysteme ein, in denen Pflanzen sich gegenseitig stützen und ganz ohne Chemie gedeihen. Ihre säuerlichen, vitaminreichen Beeren sind essbar, ich ziehe aber die Kultur Johannisbeere vor. Das Laub dient zudem als Basis für heilende Tees. Zweitens schützt und verbessert sie den Boden. Als Element der Strauchschicht beschattet sie die Erde. Dies reduziert die Verdunstung, hält Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Wildkräuter. Ihr herbstlicher Laubfall spendet wertvolle Biomasse und nährt das Bodenleben. Die frühen Blüten der Wilden Johannisbeer bieten im Frühjahr wichtige Nahrung für Wildbienen. Später dient das dichte Geäst Vögeln als geschützter Nistplatz, während die Früchte ihnen im Winter als Nahrung helfen.