Als einer der ersten Frühjahrsblüher bietet die Weide nach dem Winter eine überlebenswichtige Nahrungsquelle für Insekten. Ihre Weidenkätzchen liefern reichlich Pollen und Nektar, wenn kaum andere Pflanzen blühen. Das sichert die Bestäubung im gesamten Garten. Zudem besitzt sie ein tiefes, weit verzweigtes Wurzelsystem. Dieses stabilisiert den Boden, verhindert Erosion an Hängen und verbessert die Bodenstruktur nachhaltig. Gleichzeitig reinigt und reguliert die Weide den Wasserhaushalt im Erdreich. Ein weiterer Nutzen liegt in ihrer enormen Regenerationskraft. Aus den biegsamen Ruten lassen sich langlebige Flechtzäune oder Windschutzelemente errichten. Der regelmäßige Rückschnitt liefert zudem wertvolle Biomasse: Das gehäckselte Material eignet sich ideal zum Mulchen, aktiviert das Bodenleben, speichert Feuchtigkeit und fördert so geschlossene Stoffkreisläufe.
Bei uns wachsen Salweide und Goldweide.